Kleintierpraxis Schwanewede Dr. med. vet. Andreas Brower Dr. med. vet. Carola Behrens
            Kleintierpraxis Schwanewede       Dr. med. vet. Andreas Brower     Dr. med. vet. Carola Behrens      

Lieber Hundebesitzer,

 

Ihr Vierbeiner ist dem Welpenalter lange entwachsen, ist erwachsen und “vernünftig” geworden? Sicherlich fragen Sie sich ab und an, ob auch wirklich alles in Ordnung ist. Leider ist diese Sorge in manchen Fällen durchaus berechtigt, denn einige Erkrankungen verursachen erst im fortgeschrittenen Stadium deutliche Symptome, die Sie zu Hause bemerken würden. In anderen Fällen besteht vielleicht eine Rassedisposition, d.h. ein erhöhtes Risiko für bestimmte Erkrankungen. Deshalb sind ab einem gewissen Alter - genau wie in der Humanmedizin - Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll.

 

Was können wir tun?

Bei der jährlichen Impfung unterziehen wir ihr Tier einer eingehenden klinischen Untersuchung, die uns oft schon Hinweise auf eventuelle Erkrankungen geben kann. Dennoch können wir z.B. durch eine Blut-, Röntgen-, oder Ultraschalluntersuchung noch wesentlich mehr Informationen gewinnen und im Falle veränderter Werte oder krankhafter Befunde rechtzeitiger reagieren.

 

Um welche Erkrankungen handelt es sich?

Grundsätzlich können sich im Alter die verschiedensten Erkrankungen entwickeln, dennoch sehen wir in der Praxis einige Krankheitsbilder gehäuft:

Beim Hund sind  Bauchspeicheldrüsen-entzündung, Zuckerkrankheit Erkrankun-gen von Leber und Harnorganen, verschie-dene Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus etc. zu nennen. Leider sehen wir im Praxisalltag aber auch häufig Tumore, die, wenn sie z.B. innerhalb der Bauchhöhle liegen, ohne eine Ultraschalluntersuchung erst erkannt werden, wenn schon eine Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens durch umfangreiche Organzerstörung oder z.B Lungenmetastasen besteht. Bei großen Hunden ist zudem die Dilatative Kardiomyopathie, eine Herzerkrankung mit Herzerweiterung und Herzmuskelschwäche, besonders zu erwähnen. Bleibt sie unentdeckt, kann sie zum plötzlichen Herztod führen. Durch frühzeitige Diagnostik und Behandlung kann das Fortschreiten dieser bedrohlichen Herzerkrankung  verlangsamt werden.

 

Ab welchem Alter ist Vorsorge sinnvoll?

Deshalb empfehlen wir bei kleinen Hunden spätestens ab dem 8. Lebensjahr eine Blut- und Ultraschalluntersuchung, bei großen Hunden ab dem 6. Lebensjahr. Zusätzlich sollten Hunde großer Rassen ab dem 3.-4- Lebensjahr hinsichtlich einer Dilatativen Kardiomyopathie mittels EKG und Herzultraschall untersucht werden. Bei Dobermann und Deutscher Dogge ist aufgrund einer Disposition für eine sehr aggressive Form dieser Erkrankung schon eine Untersuchung ab dem 2. Lebensjahr sinnvoll.

 

Was sollten Sie zu Hause beachten?

Sie kennen Ihren Vierbeiner am besten und haben den großen Vorteil, dass Sie ihr Tier im Gegensatz zu uns in seiner gewohnten Umgebung beobachten können. Nur dort zeigt es erste Anzeichen eventuellen Unwohlseins. Deshalb ist es wichtig, auch kleine Veränderungen ernst zu nehmen und uns im Zweifel anzusprechen.

 

 

 

Lieber Katzenbesitzer,

Ihre Katze ist dem Welpenalter lange entwachsen, ist erwachsen und “vernünftig” geworden? Sicherlich fragen Sie sich ab und an, ob auch wirklich alles in Ordnung ist. Leider ist diese Sorge in manchen Fällen durchaus berechtigt, denn einige Erkrankungen verursachen erst im fortgeschrittenen Stadium deutliche Symptome. In anderen Fällen besteht vielleicht eine Rassedisposition, d.h. ein erhöhtes Risiko für bestimmte Erkrankungen. Deshalb sind ab einem gewissen Alter - genau wie in der Humanmedizin - Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll.

 

Was können wir tun?

Bei der jährlichen Impfung unterziehen wir ihre Katze einer eingehenden klinischen Untersuchung, die uns oft schon Hinweise auf eventuelle Erkrankungen geben kann. Dennoch können wir z.B. durch eine Blut- und/oder Ultraschalluntersuchung noch wesentlich mehr Informationen gewinnen und im Falle veränderter Werte oder krankhafter Befunde rechtzeitiger reagieren. 

 

Um welche Erkrankungen handelt es sich?

Grundsätzlich können sich die verschiedensten Krankheiten entwickeln -  und einige davon auch nicht erst im Alter, dennoch sehen wir in der Praxis einige Krankheitsbilder gehäuft:
Katzen entwickeln nicht selten Erkrankungen der Harnorgane (Nieren und Harnblase/ Harnröhre). So haben Katzen über sieben Jahre zu einem sehr hohen Prozentsatz eine chronische Niereninsuffizienz, die unbehandelt zum frühen Tod des Tieres führt. Kastrierte Kater z.B. erkranken zudem häufig im Bereich der ableitenden Harnwege (Harnblase/Harnröhre). Daneben sind eine Fehlfunktion der Schilddrüse, aber auch Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Zuckerkrankheit, Erkrankungen des Bewegungsapparats, Tumore verschiedenster Genese und Herzerkrankungen zu erwähnen. Ohne eine Labor-, Röntgen- bzw. Ultraschalluntersuchung kann keines dieser Krankheitsbilder frühzeitig erkannt bzw. beurteilt werden.

 

Ab welchem Alter ist Vorsorge sinnvoll?

Deshalb empfehlen wir bei Katzen ab ca. einem Alter von 6-7 Jahren eine umfangreiche Blutuntersuchung und eine Ultraschalluntersuchung. Würden wir im Zuge der jährlichen Impfung und klinischen Untersuchung auffällige Befunde erheben, können natürlich auch wesentlich früher weiterführende Untersuchungen notwendig werden.


Was sollten Sie zu Hause beachten?

Sie kennen Ihren Vierbeiner am besten und haben den großen Vorteil, dass Sie ihre Katze, im Gegensatz zu uns, in ihrer gewohnten Umgebung beobachten können. Nur dort zeigen gerade Katzen erste Anzeichen eventuellen Unwohlseins. Deshalb ist es wichtig, auch kleine Veränderungen (Trink-, Schlaf-, Spielverhalten, allgemeine Aktivität) ernst zu nehmen und uns im Zweifel anzusprechen. Bei Katzen weisen wir ganz explizit darauf hin, dass z.B. Schmerzen aber auch anderes Unwohlsein häufig nur durch herabgesetzte Aktivität gezeigt und deshalb vom Menschen oft als altersbedingtes “Ruhigerwerden” miss gedeutet werden.
Besonders sind hier arthrotische Veränderungen an Wirbelsäule und Gelenken hervorzuheben, die diversen Studien Zufolge bereits mit ca. 8 Jahren bei einem sehr großen Teil der Katzenpopulation auftreten. Die Diagnose ist wiederum nur durch Röntgenaufnahmen zu stellen und der rechtzeitige Einsatz einer Therapie erspart Ihrem Vierbeiner nicht nur unnötige Schmerzen, sondern verhindert auch das schnelle Fortschreiten der Erkrankung und somit deutliche Bewegungseinschränkungen.

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