Kleintierpraxis Schwanewede Dr. med. vet. Andreas Brower Dr. med. vet. Carola Behrens
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An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Auswahl interessanter Neuigkeiten aus der Veterinärmedizin und aus unserer Praxis zur Verfügung stellen.

<< Neues Textfeld >>Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Tierärztekammern e.V.  Französische Str. 53, 10117 Berlin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:  Claudia Pfister Tel. (030) 201 43 38 - 70, Fax - 88 presse@btkberlin.de  Presseinformation   Nr. 24/2015 vom 16.10.2015   
16. Oktober 2015  
Tipps der Bundestierärztekammer für Tierhalter   Hunde durch Impfung vor der Staupe schützen!   
(BTK/Berlin). Im nordrhein-westfälischen Kreis Soest wurde in der vergangenen Woche die Staupe bei Füchsen nachgewiesen. Bedingt durch die deutschlandweit hohe Population an Füchsen und Waschbären ist auch in anderen Städten und Gemeinden mit dem Vorkommen dieser ansteckenden Viruserkrankung zu rechnen.   
Da durch Kontakt mit infizierten Tieren eine große Gefahr für Hunde ausgeht, empfiehlt die Bundestierärztekammer, den Impfschutz von Bello & Co. im Impfpass zu überprüfen und das Tier gegebenenfalls beim Tierarzt impfen zu lassen. „Die Impfung gegen die Staupe, die wohl bekannteste Infektionskrankheit des Hundes, ist gut wirksam und sollte für jeden verantwortungsvollen Hundehalter Standard sein. Allerdings beobachten wir in punkto Impfschutz bei vielen Tierhaltern eine leichtsinnige Haltung, die besonders für Welpen und alte Hunde gefährlich ist“, erklärt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer. Denn die Staupe sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen: Die Infektion erfolgt in der Regel durch direkten Kontakt mit einem erkrankten Hund oder mit einem kranken oder verendeten Wildtier wie Fuchs, Waschbär oder Marder, die ein großes Erregerreservoir darstellen und die Krankheit verbreiten. Mantel: „Die Behandlung einer Staupeinfektion ist kaum möglich, sie endet häufig tödlich! Tiere, die die Erkrankung überlebt haben, behalten oft lebenslange Schäden wie das sogenannte Staupegebiss oder zentralnervöse Störungen zurück.“   
Wie äußert sich die Staupe?  Das Krankheitsbild der Staupe ist vielgestaltig: Erste Anzeichen sind hohes Fieber, Fressunlust und Mattigkeit des Hundes.  Im weiteren Verlauf der Krankheit können bestimmte Organe oder Organsysteme besonders betroffen sein, so dass man von der von der Lungenstaupe, Darmstaupe oder Nervenstaupe sprechen kann.   Je nach Organ zeigt das erkrankte Tier Husten, Atembeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Bewegungsstörungen, Lähmungen, Krämpfe oder Hautveränderungen.   
Impfen – aber richtig!  Die Grundimmunisierung sollte bei Welpen im Alter von acht Wochen erfolgen, vier Wochen später dann die zweite und mit 16 Wochen die dritte Impfung.   Die Wiederauffrischung geschieht im 15. Lebensmonat.   Um den Schutz aufrechtzuerhalten, empfiehlt die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet.) Wiederholungsimpfungen ab dem zweiten Lebensjahr in Absprache mit dem Tierarzt, sofern die Grundimmunisierung vollständig vorgenommen wurde.   Eine Staupeimpfung wird auch zur Einreise in einige Länder außerhalb der EU, z.B. in die Türkei, verlangt. Fragen Sie Ihren Tierarzt! 

Pressestelle | Pressemitteilungen | (vom 17.07.2015)
btk  Tierleid durch falsche Diagnose
Die Bundestierärztekammer warnt vor der Behandlung kranker Tiere durch Laien

Foto: © Fotolia
btk BTK Berlin | Im Internet und anderen Portalen werben Tierheilpraktiker, Tierpsychologen oder Tierphysiotherapeuten zunehmend mit alternativen Methoden oder geben Ratschläge zur Selbstbehandlung von Hund, Katze und Co. Doch diese sind oft nicht nur wirkungslos, sondern können im schlimmsten Falle auch fatale Folgen für das Tier haben.
„Weil ‘alternative’ Behandlung sich besser anhört, oder weil man Vorbehalte gegen die sogenannte ‘Schulmedizin’ hat, suchen einige Tierbesitzer mit ihrem kranken Liebling nicht zuerst den Tierarzt auf, sondern legen die Gesundheit der Tiere in die Hände von Tierheilern. Oder sie versuchen, auf der Basis von Halbwissen aus dem Internet, das kranke Tier selbst zu behandeln“, erklärt Dr. Uwe Tiedemann, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Tierbehandlung der Bundestierärztekammer (BTK).

Was dabei herauskommen kann, zeigen einige Beispiele, die die BTK dokumentiert hat:

- Ein Hund mit einer schmerzhaften Pfote bekommt vom Besitzer übers Wochenende homöopathische Globuli. Durch die nicht erkannte Vereiterung entsteht eine Blutvergiftung, die umso länger mit Antibiotika bekämpft werden muss.

- Die seit Tagen verklebten Augen eines Kaninchens werden auf Anraten eines Nicht-Tierarztes mit Augentropfen behandelt. Die Ursache war aber eine in die Augenhöhle durchgebrochene Zahnwurzel. Bei rechtzeitiger Untersuchung und Behandlung durch einen Tierarzt könnte das Tier noch leben.

- Die Katze reißt sich büschelweise Fell aus. Auf Anraten zahlreicher Internetforen probiert die Besitzerin eine neue Futtersorte nach der anderen. Ein tierärztlicher Hautcheck hätte die verursachenden Parasiten leicht erkannt und der Katze wäre wochenlanges Leiden erspart geblieben.

- Das Pferd speichelt seit Tagen, ein „Heilkundiger“ raspelt die Zähne. Ein rechtzeitig zugezogener Tierarzt hätte bei genauer Untersuchung erkannt, dass das Tier an einem schmerzhaften Zungentumor leidet.

Tiedemann: „Wir können nur davor warnen, ohne Vorstellung des Tieres in einer Tierarztpraxis Diagnosen aus dem Internet zu übernehmen und auf eigene Faust herumzudoktern. Und in ein paar Wochenendkursen lernt man als Tierheilpraktiker, Dentist oder Akupunkteur eben nicht dasselbe wie ein Tierarzt im fünfeinhalbjährigen Studium, das mit einer staatlichen Prüfung und Zulassung zur tierärztlichen Tätigkeit (Approbation) bundesweit einheitlich abschließt.“ Nicht zuletzt wegen der Gefahr der Übertragung ansteckender Krankheiten vom Tier auf den Menschen sei solides Fachwissen gefragt. Nur Tierärzte verfügen durch ihre umfassende Ausbildung und oft jahrelange Weiterbildung nach dem Studium über das Wissen, eine Diagnose zu stellen und eine geeignete Therapie einzuleiten. Und nur Tierärzte können abschätzen, ob eine schulmedizinische oder eine regulationsmedizinische Behandlung wie z.B. Homöopathie, Pflanzenmedizin, zielgerichtete Physiotherapie, Akupunktur oder auch eine Kombination für den einzelnen Patienten sinnvoll und zielführend ist, so Tiedemann.
„Es gibt mittlerweile zahlreiche Tierärzte, die ergänzend zu ihrem Studium fundierte Kenntnisse in ganzheitlichen Methoden der Tiermedizin erworben haben. Da lohnt eine Nachfrage in der eigenen Tierarztpraxis oder bei der zuständigen Tierärztekammer.“

Doch nicht nur „Heilkunde“ aus dem Internet, auch den zunehmenden Wildwuchs an nicht-tierärztlichen Behandlern aller Art sehen Veterinäre kritisch. Was viele Tierhalter nicht wissen: Es gibt keine staatlich geregelte Ausbildung zum Tierheilpraktiker, Tierpsychologen oder Tierphysiotherapeuten. Diese Berufsbezeichnungen sind nicht geschützt. Jeder darf sich, sogar ohne Ausbildung, so nennen. Sinnvoll ist nach Ansicht der Arbeitsgruppe darum eine nachvollziehbare Regelung für jegliche Form der Ausübung von Tierbehandlung. Nur so werde sichergestellt, dass Tiere eine tierschutzgerechte Diagnostik und Therapie erhalten und dass ansteckende Krankheiten zum Schutz von Tier und Mensch rechtzeitig gezielt bekämpft werden.
 

<< Neues Textfeld >>Pressestelle | Pressemitteilungen | (vom 22.07.2015)
btk  Hände weg von Billigwelpen aus dem Internet!
Die BTK warnt erneut vor Gefahren beim Kauf von „Billigwelpen“

Foto: © C. Pfister
btk BTK Berlin | Es waren erschütternde Bilder, die gestern in der Reportage „Schnelles Geld mit jungen Hunden“ von Manfred Karremann in die deutschen Wohnzimmer flimmerten. Von Tierfreunden war die Rede, die im Internet und mit Blick auf den Geldbeutel ihr Herz an goldige Hundewelpen verloren haben. Von Welpen, die kurz darauf lebensgefährlich erkrankten und durch die Erreger, die sie in sich trugen, zu einer Gefahr für ihre neuen Besitzer wurden. Von skrupellosen und vor allem trickreichen Tierhändlern, die Welpen begehrter Rassen, ausgestattet mit gefälschten Papieren, tausende Kilometer durch Europa karren, um sie in Deutschland unter dem Deckmantel der Seriosität zu verscherbeln ...

„Wenn solche Bilder gesendet werden, ist der Aufschrei, das Entsetzen immer groß. Dabei sollte es eigentlich selbstverständlich für Tierfreunde sein, dass die Verantwortung für ein Lebewesen, das man im Durchschnitt zwölf Jahre hat, schon beim Kauf anfängt! Und so ein Wesen, wenn es denn aus einer verantwortungsvollen Zucht stammt, hat eben seinen Preis“, erklärt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.
Besonders die momentan so beliebten Rassen wie Möpse, Französische Bulldoggen, Chihuahuas oder andere Zwergrassen garantieren den illegalen Hundevermehrern und -händlern vor allem aus Osteuropa ein lukratives Geschäft. Der Handel mit Billigwelpen floriert im Internet, die Ebay-Kleinanzeigen sind voll mit Fotos herzerweichender Welpen. Mantel: „Wer hier ein Schnäppchen wittert, bekommt schnell die Rechnung präsentiert: Die Welpen sind – trotz offeriertem Impfausweis und Mikrochip – in der Regel nicht ausreichend geimpft, tragen virale und bakterielle Erreger oder Giardien, einzellige Darmparasiten, in sich, die auch für den Menschen gefährlich sind.“ Ein weiteres Problem: Welpen unter 15 Wochen, die sich ja am besten verkaufen lassen, sind noch nicht gegen Tollwut geimpft. Im schlimmsten Falle kann so die auch für Menschen stets tödliche Zoonose nach Deutschland importiert werden. Neben den Tierarztkosten, die oft das Vielfache des Kaufpreises übersteigen, besteht also bei solchen Welpen immer die Gefahr, dass sie Erkrankungen beim Menschen auslösen können.

Die Bundestierärztekammer rät darum:

Ein gesunder und gut aufgezogener Welpe hat seinen Preis: Billige Welpen, die meist über Internetportale angeboten werden, stammen häufig aus Vermehrungs“zuchten“ im In- und Ausland. Die Tiere werden in schmuddeligen Verschlägen auf engstem Raum gehalten, viel zu früh von der Mutter getrennt, sind dadurch oft verhaltensgestört, vom Transport geschwächt und in der Regel weder geimpft noch entwurmt!

Mitleid darf nie ein Argument sein, einen Welpen zu nehmen: Wenn die Umstände des Verkaufs verdächtig erscheinen, das Veterinäramt und/oder die Polizei alarmieren. Jeder verkaufte Welpe ist ein gutes Argument, weiteren Nachschub zu produzieren!

Wenn es kein Hund aus dem Tierheim sein soll: Einen Rassehund-Welpen nur bei einem seriösen Züchter kaufen! Dort kann man sich die Haltungsbedingungen anschauen, sieht die Mutter und die Geschwister, kann den Welpen in Ruhe auswählen und hat die Gewähr, dass er gut aufgezogen und gesund ist.   

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